Java Magazin, Ausgabe 1/2007, schreibt auf Seite 18:

„Mit „JUnit Profi-Tipps” bereichert nun mehr ein weiteres Werk den Reigen der Bücher zum Thema Testen von Software unter Zuhilfenahme des bekannten JUnit-Frameworks. Was also erwartet den geneigten Leser, das er nicht ohnehin schon hier und da nachlesen konnte? Vor allem eines: ein aus der langjährigen Erfahrung des Autors resultierender Praxisbezug, der abseits allgemeiner Hilfestellungen Bezug auf die „harte Realität” realer Softwareprojekte nimmt, eine umfangreiche Sammlung diverser Stolperdrähte inklusive. In seinen 13 Kapiteln vermittelt das Buch sowohl Grundlagen als auch fortgeschrittene Themen, die das Testen von Software mithilfe von JUnit betreffen. In allen Kapiteln finden sich thematisch durch Icons gekennzeichnete Abschnitte wieder - eine gute Möglichkeit, in zusammengefasster Form z.B. die „Rezepte” zur JUnit-Testgestaltung nachzulesen. An zum Teil kontrovers geführten Diskussionen zu einzelnen Bereichen des im Buch behandelten Diskursbereichs beteiligt sich der Autor erfreulicherweise nicht, und so findet auch die davon betroffene Version 4 von JUnit in der gebotenen Sachlichkeit ihren Platz im, Buch. (…)

(…) Die ebenfalls gesondert besprochenen Themen Quelltextanalyse, Code Coverage, Performanztests, der Test von Entwurfsmustern und das Testen grafischer Oberflächen hinterlassen, wie auch die anderen Bereiche des Buches, einen positiven und von Pragmatismus geprägten Gesamteindruck. Der Leser erhält also abhängig vom eigenen Ausgangspunkt entweder einen ganzen Berg notwendiger Erkenntnisse für den Testalltag oder aber einen bunten Strauß verschiedener Aha-Effekte, die ihm beim Umsteuern der entsprechenden Stolperdrähte im nächsten Projekt mit Sicherheit behilflich sind.“